Oft sind es die kleinen Dinge, die einem Business die besondere Anziehungskraft verleihen. Oft sind es Kleinigkeiten, durch die wir authentischer arbeiten und wertvoller wirtschaften. Kennen Sie schon das Buch »Innere Transformation – Äußerer Erfolg«? Vielleicht sind die nächsten Zeilen genau das, was Sie auf Ihrem Weg weiterbringt. Häufig bekommen wir wertvolle Impulse, wenn wir am Beispiel anderer erkennen, welche kleinen Dinge man ändern kann, um sich und anderen das Leben leichter zu machen.

Lassen Sie sich inspirieren und genießen Sie diesen Auszug aus dem Buch »Innere Transformation – Äußerer Erfolg«, Seite 273-279 – ©EchnAton Verlag.

Business in Harmonie

»Ich liebe meine Arbeit, aber ich hasse es, mich für ein Projekt anbiedern zu müssen«, klagte Helmut, Firmeninhaber eines Architekturbüros. Seine innere Ablehnung war unübersehbar, sobald er über Kundengewinnung, Marketing und Akquise sprach. »Und meine Mitarbeiter kümmern sich überhaupt nicht darum, wo die Aufträge herkommen. Alle halten die Hand auf, aber woher die Arbeit kommt, interessiert keinen«, tönte er.

Er war verärgert, seine Gesichtszüge waren angespannt, seine Kiefer aufeinandergepresst und seine Augen trüb. »Bitte nur Tee, mein Magen spielt mir gerade übel mit«, seine Bestellung sagte uns viel über seine emotionale Verfassung. Die Last auf seinen Schultern war unübersehbar, als er vor uns saß. Seine Ablehnung der aktuellen Geschäftslage in seinem Unternehmen gegenüber war spürbar. Und anscheinend wurde auch sein Team langsam ängstlich, weil seit einigen Monaten nur noch kleine Aufträge eingingen.

Statt uns weiter auf die Probleme des Architekturbüros zu konzentrieren, wechselten wir den Fokus. In einer entspannten Atmosphäre luden wir Helmut auf ein kleines Experiment ein: Wir regten ihn an, mal wieder zu träumen. Auch wenn es ihm anfangs etwas befremdlich erschien, genoss er es dann doch, alle Anspannungen loslassen zu können – zumindest für kurze Zeit – und sich für inspirierende Bilder aus seinem Unter- oder Überbewusstsein zu öffnen.

»Wenn keine Angst im Spiel wäre, was würden Sie am liebsten tun?« Solche Fragen eröffnen ganz neue Möglichkeiten. Sie erweitern das Denken und schaffen Abstand zur aktuellen Situation. »Wie fühlt es sich an, wenn alles so ist, wie es richtig gut wäre?« Gezielte Fragen lösen weitere Bilder aus. Alleine das Gefühl, sich darauf zu fokussieren, wie etwas sein könnte, machte es greifbarer, denkbarer und planbarer. »Wer ist dabei? … Welche Projekte bearbeiten Sie? … Und wie ist es dann mit der Auftragsakquise?« Sie hätten sein Lächeln sehen sollen.

Eines der größten Mysterien im Universum ist das Gesetz der Quantenkohärenz. Während jeder von uns ständig mit seinen Gedanken, Gefühlen und Handlungen sein Quantenfeld erschafft, korrespondieren wir ständig auf einer bestimmten Frequenz mit dem viel größeren Quantenfeld. Unsere Frequenz bestimmt somit über das, womit wir in Resonanz gehen, was wir anziehen, womit wir auf einer Wellenlänge sind.

Sind wir auf der Welle der Ablehnung und in Antihaltung unterwegs, können Kunden und Mitarbeiter gar nicht anders, als sich von uns abgestoßen zu fühlen. Gleiches zieht immer Gleiches an. Der Geist, von dem wir uns als Selbstständige, Inhaber oder Geschäftsführer eines Unternehmens leiten lassen, beeinflusst somit auch automatisch unsere Mitmenschen (Kunden, Multiplikatoren, Mitarbeiter, Mentoren …).

Angst und Ablehnung sind die Energien, die Unternehmen auf dem Level unterhalb der Existenzfähigkeit halten. Auf dieser Ebene sind wir nicht mehr in der Lage, die einzigartigen Gaben, Talente und Ressourcen unseres Unternehmens zu erkennen. Auf dieser Frequenz sind wir nicht in der Lage, unseren Horizont für neue Perspektiven und Möglichkeiten zu öffnen. Erst wenn wir uns entspannen und einen Perspektivwechsel erlauben, erhalten wir wieder Zugang zu unseren Ressourcen.

Während Angst und Ablehnung das Wachstum wünschenswerter Ergebnisse verhindern, öffnen uns Mut und Optimismus für bessere Erfahrungen. Und die Energien von Enthusiasmus, Begeisterung und Freude können eine Spirale segensreicher Erfahrungen zünden – wenn wir diese Energie längere Zeit aufrechterhalten.

7 Erfolgsprinzipien in Harmonie

Jede Entscheidung hat ihren ganz eigenen Geist (wie Sie bei den 7 Erfolgsprinzipien im Buch erkennen können). Und sicher können Sie sich vorstellen, dass es für unseren Kunden anfangs nicht leicht war, sich nur aufgrund der Stimme seines Herzens und seiner inneren Bilder auf eine Re-Positionierung einzulassen. Es brauchte etwas Zeit, bis Helmut klar wurde, wie viel Kraft, Motivation und Handlungsfreude seine neue Unternehmensvision in ihm auslösen könnte, würde er ihr folgen.

In seinen »Träumen« war ihm klar geworden, dass herkömmliche Häuser und Betriebe ihn schon länger nicht mehr herausforderten und er viel lieber nachhaltige Bauprojekte planen und begleiten wollte. Natürlich würde das nicht so einfach von heute auf morgen gehen und viel Lernen und einige Umstrukturierungen für ihn und sein Team bedeuten. Allerdings konnte er seinen Wunsch aber auch nicht mehr ignorieren – seine »Mission« meldete sich immer lauter.

7 Erfolgsprinzipien

Sie hätten das Leuchten in seinen Augen sehen sollen, als er sich für diesen Schritt entschied: »Ja, wir werden spätestens in fünf Jahren auch zu denen gehören, die nur noch Passivhäuser anbieten.« Für Strohballenbau, Erdwärme, Lehmputz und all die alternativen Baumaterialien interessierte er sich schon lange. Nur war ihm bisher nicht bewusst gewesen, dass er auf Dauer ausschließlich in diesem Bereich arbeiten wollte.

Während eines mehrstufigen Entwicklungsprozesses integrierten wir dann alle offenen Fragen und leiteten Handlungsempfehlungen daraus ab:

  • »Was ist die Mission?«
  • »Wie sieht die Vision aus? Wie stark ist der Wille, sie umzusetzen?«
  • »Wie werden Sie Ihre Re-Positionierung kommunizieren?«
  • »Welche Wertschöpfung findet durch diese Entscheidung statt?«
  • »Welche Pläne haben Sie, um sich am Markt zu etablieren?«
  • »Wie werden Sie Ihre Mitarbeiter für die Idee begeistern?«
  • »Welche Prozesse braucht das Team, um kundenorientiert arbeiten zu können?«

Lösungen für Unternehmensprobleme finden automatisch statt, wenn der Inhaber auf einer hohen Bewusstseinsebene agiert. Sobald wir als Vorgesetzte unsere Frequenz erhöhen, wird das Unternehmen automatisch anziehender – für Mitarbeiter und Kunden. Freude schwingt anders als Angst. Die ökonomische Frequenz des Architekten hat sich vom ersten Tag an geändert, an dem er bei uns war.

Heute, drei Jahre später, sagt er: »Wer hätte das gedacht: Durch meine Neuausrichtung habe ich das Gefühl, nur noch Geschäfte auf Augenhöhe zu machen. Das macht richtig Spaß! Wir arbeiten nur noch mit Auftraggebern zusammen, die zu uns passen. Irgendwie ergibt sich das immer so«, lacht er. »Alles, was wir tun,scheint immer eine Win-win-Situation zu ergeben.«

Typisch ist, dass sich viele Dinge fügen, wenn der Inhaber eines Unternehmens weiß, wofür es da ist. In dem Fall des Architekturbüros fand aufgrund der Neuausrichtung in allen Bereichen eine Frischzellenkur statt.

7 Erfolgsprinzipien

Erfolgsprinzip 1:

Kundenorientierte Vertriebsprozesse wurden etabliert und alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt geschult. Der positive Effekt war, dass mit der zunehmenden Kompetenz im Bereich des Vertriebs und Verkaufs gleichzeitig die Scheu vor der Neukundenakquise verloren ging.

Erfolgsprinzip 2:

»Was wollen wir gemeinsam bewegen?« Diese Frage hat alle im Team dafür sensibilisiert, dass sie nur gemeinsam etwas erreichen.
Anfangs haben wir geprüft, wer sich mit den neuen Unternehmenszielen identifizieren kann, welche Kernkompetenzen vorhanden sind und welche Qualitäten weiter ausgebaut werden können.

Die Neupositionierung und Werteorientierung hat alle im Team auf neue Art zusammengeschweißt. Erstaunlich war, dass die Mitarbeiter plötzlich von sich aus die Erkenntnis hatten, dass auch sie für die Auftragslage des Unternehmens zuständig waren, nicht nur der Chef.

Erfolgsprinzip 3:

Und dann geschah etwas Wundervolles: Das Team hatte richtig Freude daran, über sich selbst hinauszuwachsen. Die Eigenverantwortung der Mitarbeiter wurde gefördert und jeder konnte für sich selbst neue Pläne entwickeln, Prioritäten setzen und Ziele formulieren.

Erfolgsprinzip 4:

»Damit alle gewinnen«, wurde das neue Motto. Gut sichtbar prangt jetzt ein Plakat mit der Weltkugel und Häusern aus alternativen Baumaterialien neben dem Eingang zur Teeküche – und inspiriert das tägliche Handeln.

Erfolgsprinzip 5:

Ein griffiger Slogan, klare Unternehmensaussagen und ein ansprechendes Corporate Wording haben das Team gemeinsam mit uns entwickelt. »Ohne diese Ausarbeitungen würde ich wahrscheinlich ständig an Kunden vorbeireden«, gestand eine introvertierte Mitarbeiterin. »Aber so weiß ich immer, wie ich unseren Mehrwert herausheben kann.« Viele Mitarbeiter sind dankbar, klare Kundenaussagen bekommen zu haben. Unmissverständlich
zu sein, schenkt ihnen die Freude, das Gespräch mit Kunden zu suchen.

Erfolgsprinzip 6:

Die klare Vision des Inhabers trägt die Unternehmensziele und bestimmt das Vorgehen aller. Offen und ehrlich spricht er jetzt immer wieder mit seinem Team über das, was werden will. Können Sie sich vorstellen, wie viel Begeisterung in das Architekturbüro eingezogen ist, seit sich das Team als Mitschöpfer an der Unternehmensentwicklung sieht?

Erfolgsprinzip 7:

»Nichts schenkt mir so viel Kraft wie das Wissen, was meine Aufgabe auf dieser Welt ist«, verriet uns der Inhaber des Architekturbüros, als er kürzlich anrief. Sein Gefühl für das, was durch ihn gelebt werden will, hat ihm eine ganz neue Kraft und Klarheit geschenkt. Wenn er über seine Arbeit spricht, strahlt er und man hört ihm gerne zu. Charismatisch und inspirierend tritt er vermehrt auf Fachtagungen auf, schreibt Artikel in Fachmagazinen und genießt, wie Anfragen und Aufträge ihn finden.

Wofür sind Unternehmen da?

Prof. Dr. Horst Köhler, Bundespräsident a. D., ist den meisten Menschen bekannt. Zumindest aus den Medien. Wir haben ihn live erlebt. Seine Rede anlässlich des 40. Geburtstages der GLS-Bank war ein wahrer Genuss. Als Hauptredner der Jahreshauptversammlung gab er sich als Freund deutlicher Worte. Provokant stellte er die Frage: »Wozu sind Banken da?«

Rhetorisch geschickt brachte er uns Zuhörer zum Nachdenken: Interessieren sich Kunden wirklich nur für niedrige Kreditzinsen? Hohe Guthabenzinsen? Hohe Dividenden? Gewinne für die Aktionäre? …

Der eingefleischte Experte der Finanzbranche machte klar: »Wenn Geld zum Selbstzweck wird, hat Geld seinen Sinn verfehlt. Turbokapitalismus, bei dem Geld von der Wirtschaft entkoppelt wird, ist widersinnig. Wenn es beim Geld nur noch ums Geldmachen geht, ist eine Bank auf dem falschen Weg. Banken sind dafür da, Zukunft zu gestalten. Als Finanzunternehmen haben sie die Aufgabe, Zukunft für Menschen zu ermöglichen, indem sie Unternehmen Kredite geben, damit Betriebe neue Projekte realisieren können.

Unternehmen sind wiederum dafür da, Dienstleistungen und Produkte herzustellen, die Kunden das Leben angenehmer machen. Der positive Nebeneffekt: Ganz nebenbei schaffen sie dazu auch noch Arbeitsplätze.

Banken bündeln also lediglich das Geld von Anlegern, um es an die Menschen zu verteilen, die es brauchen. Banken erfüllen damit einen volkswirtschaftlichen Zweck und sind damit das Schmiermittel der Wirtschaft.«

Ja, sie sind dafür da, gute Ideen zu fördern, zu ermöglichen und deren Vollendung zu gewährleisten. Banken sind dazu da, gute, gesunde, neue Ideen zu fördern, die zum Wohle aller sind. Und nicht nur Banken. Das ist der Sinn und Zweck aller Unternehmen. Zum Schluss seiner Rede endete Prof. Dr. Köhler mit den Worten: »Aus meiner Erfahrung braucht es drei Dinge, damit sich etwas zum Besseren wendet:

Blog 3 Dinge

Dass der Wirtschaftswandel immer mehr Menschen sensibilisiert, sinnvollere Wege für sich zu gehen, zeigt uns nicht nur die jährlich steigende Zuhörerzahl bei der Jahreshauptversammlung dieser Genossenschaftsbank. Dass werteorientierte Unternehmen Kunden mit ethischem Konsum- und Kaufverhalten magisch anziehen, erleben wir täglich bei unseren Kunden.

»Nur wer anders denkt, kann anders wirtschaften«, lautet eine zentrale Aussage des Sozialpsychologen Harald Welzer zum epochalen Wandel. […]

Ende des Textauszuges aus dem Buch »Innere Transformation – Äußerer Erfolg« – ©EchnAton Verlag.

Was nehmen Sie für Ihr Business mit?

Halten Sie kurz inne. Gleichgültig, ob Sie Selbstständiger/Selbstständige sind oder Inhaber/Inhaberin eines Unternehmens: Welche Anregungen nehmen Sie für sich mit? … Welche Aspekte inspirieren Sie, um noch einmal die eine oder andere Frage in Ihrem Unternehmen zu klären? … Welche neuen Möglichkeiten sehen Sie?…

Wenn Sie feststellen, dass unsere Betrachtung der sieben Erfolgsprinzipien zwar Impulse aber auch noch viele Fragen liefern, dann empfehle ich Ihnen in das Buch »Innere Transformation – Äußerer Erfolg« zu schauen. 320 Seiten bieten Ihnen viele Impulse, um tiefer in die Thematik einzutauchen. Buch Innere_Transformation

Haben Sie jetzt Fragen und/oder Anregungen zum Thema? Möchten Sie sich gerne über Ihre Erfahrungen austauschen? Schreiben Sie doch ins Kommentarfeld. Ich freue mich auf unseren Austausch!

 

 

Bildquellen
Foto: www.fotolia.com | ©everythingpossible #79932945
Infografiken: www.canva.com | A.-B.Oberdorf

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