Gastbeitrag von Dr. Simone Weissenbach

Ursprünglich hatte ich eine andere Idee für meinen Gastbeitrag für die Oberdorfs. Als ich Astrid-Beate schrieb, dass ich meine Artikel ca. 1.000 Wörter haben und ich sie in der Du-Form schreibe, waren wir plötzlich im Austausch darüber, ob Du oder Sie online angemessener ist und welche Konsequenzen die Entscheidung hat. Da mich die Überlegungen dazu nicht mehr losgelassen haben, habe ich kurzerhand mein Thema geändert und teile gerne meine Überlegungen dazu mit Dir oder doch liebe mit Ihnen? 😉


Offline per Sie

Als ich angefangen habe, mein Online-Business auf zubauen, hat sich natürlich auch mir die Frage gestellt, Du oder Sie? Bevor ich online tätig geworden bin, war ich lange freie Firmentrainerin. Meine Themen waren vor allem die Führungskräftenachwuchsentwicklung und Kommunikation. In meinen Seminaren habe ich die Teilnehmer immer gesiezt, denn „das macht man halt so“.  Auch die Vorabgespräche mit Geschäfts- und Personalleitungen liefen „natürlich“ immer per Sie.


Oder doch per Du?

In einem Seminar vor gut drei Jahren war gerade die obligatorische Vorstellungsrunde vorbei. Die Teilnehmer hatten sich auf gegenseitiges Duzen geeinigt. Plötzlich kam von einem Herren die Frage an mich: „Machen Sie denn da jetzt auch mit bei dem Duzen?“  Ähhh… Ja, also… Ich musste kurz überlegen. (Das hat man mir wohl auch angesehen… 😉 ) Die Situation hatte ich bisher noch nicht. Ich wog innerlich kurz das für und wider ab und sagte dann: „Ja, ist in Ordnung. Ich bin dabei.“ Im Nachhinein wurde ich von ein paar Teilnehmern nochmal auf die Situation angesprochen. Sie lachten über meinen Gesichtsausdruck, als die Frage kam und meinten einstimmig: Du bist dann viel lockerer geworden. Das fanden wir viel angenehmer!

Soweit, so gut. Offline bin ich trotzdem meistens beim Sie geblieben, einfach weil es so gewohnt ist. Vor allem in Deutschland. Ich bin viel im Hochschulbereich tätig, auch dort ist das Sie sehr verbreitet. Auch Titel sind hier wichtig und verbreitet. An der Hochschule bin ich Frau Dr. Weissenbach. ?


Online ist alles anders. Wirklich?

Zu Beginn meiner Online-Tätigkeiten hatte ich mit verschiedenen Menschen zu tun, die mich unterstützt haben. Mit allen lief die Kommunikation von Beginn an per Du. Da ich das sehr angenehm empfinde, habe ich nicht lange überlegt, als es um die Entscheidung ging, ob ich auf meinem Blog  per Du oder per Sie schreibe. Ich fühle mich mit dem respektvollen Du sehr wohl.

Was wäre gewesen, wenn ich mich stattdessen für das Sie entschieden hätte? Tatsächlich wissen kann ich es natürlich nicht, daher sind alle Überlegungen dazu reine Spekulation. Aber lass mich ein bisschen spekulieren und zurückblicken.

Ob es erfolgreicher wäre oder nicht, wenn ich meine Leser mit Sie ansprechen würde, weiß ich nicht. Aber ich bin mir sehr sicher, dass ich andere Menschen ansprechen würde. Ich bin mir auch sicher, dass es sicherlich nicht alle gut finden, dass ich per Du schreibe, aber weißt Du was? Das macht nichts. In meinen Blogartikeln gebe ich meinen Lesern einen Eindruck von mir und meiner Arbeit. Zu diesem Eindruck trägt selbstverständlich auch das Duzen seinen Teil bei. Meine Kompetenz zum Thema Online-Trainings zeige ich auf meinem Blog durch den Inhalt meiner Artikel. Ich zeige sie nicht bzw. nur bei sehr genauer Recherche mit meinen drei erfolgreich abgeschlossenen Studiengängen oder meinem Dr.-Titel.

Warum? Die Frage bekomme ich öfters gestellt. Weil ich Kunden möchte, die mich aufgrund meiner Kompetenz schätzen und buchen und nicht aufgrund meiner Titel! Das Tragische oder witzige daran ist, dass damals mein Hauptgrund für die Promotion der war, dass ich für künftige Kunden kompetenter wirken und ernster genommen werden wollte. Und jetzt? Jetzt habe ich den Titel und „unterschlage“ ihn. Es fühlt sich für mich richtiger an, nicht mit meinem Titel nach außen zu gehen, sondern mit meinen Inhalten.


Kommt es auf die Kunden an?

In meinen Kennenlern-Gesprächen, die ich anbiete, frage ich meine Gesprächspartner zu Beginn, ob ihnen das Du oder das Sie lieber ist. Bisher haben sich alle für das Du entschieden. Mir ist allerdings auch klar, dass diejenigen, denen das Sie wichtig wäre, gar nicht erst angerufen hätten. 😉 Übrigens sind meine Kunden alles Selbständige oder Führungskräfte. Die meisten sind zwischen Mitte 30 und Ende 50 Jahre alt. Mit keinem einzigen von ihnen „musste“ ich bisher meine Preise diskutieren. Diskussionen um Preise waren früher nicht die Ausnahme, sondern die Regel bei mir. Und meine Preise sind heute im Online-Business nicht niedriger als früher. Im Gegenteil.

In Angeboten, die ich online bisher selbst für mich und mein Business in Anspruch genommen habe, wurde ich immer geduzt. Ich habe mich nicht deswegen bewusst für das jeweilige Angebot entschieden, aber die Verbindung von gezeigter Kompetenz mit dem Du, hat mich angesprochen. Erst jetzt in der rückblickenden Reflektion fällt mir auf, dass wirklich alle Angebote per Du waren.


Nachteile durch das Du

Spürbare Nachteile hatte ich durch mein Duzen im Online-Business einmal. Es ging um einen Gastbeitrag in einem großen Portal. Dieser wurde unter anderem mit der Begründung abgelehnt, dass dort die Leser auf keinen Fall geduzt werden. Gut, dann eben nicht. Das wird dieses Portal keine Plattform für mich. Ein zweites Mal wurde ein Interessent durch meinen Blog auf mich aufmerksam. Hier ging es wieder um Firmentrainings. Zu Beginn des persönlichen Gesprächs, dass wir per Sie geführt hatten meinte meine Gesprächspartnerin, die sich meine „Über mich Seite“ des Blogs (natürlich in der Du-Form) ausgedruckt hatte, mit kritischem Blick: „Ach, Sie duzen mich also?“ „Ja, auf meinem Blog schon, aber wir können persönlich auch gerne beim Sie bleiben.“  Keine halbe Stunde später meinte sie: „Ich komme mir blöd vor, wenn wir uns siezen. Wollen wir uns nicht doch duzen?“  Unsere Zusammenarbeit mit Firmenkunden  läuft klasse…


Was bedeutet das in der Konsequenz für Dich?

Du oder Sie? Es kommt darauf an:

  • Darauf, womit Du dich wohler fühlst. Du wirst das nach außen ausstrahlen. Beides ist aus meiner Sicht völlig in Ordnung.
  • Darauf, wer Deine Zielgruppe ist. Wäre ich im Bereich der Offline-Firmentrainings geblieben, wäre ich vermutlich auch beim Sie geblieben. Dort ist das Sie in der Tat gelebter und wird in Verbindung mit Titeln durchaus auch mit höherer Kompetenz beurteilt. Ob richtig oder nicht, sei mal dahin gestellt.
  • Darauf, ob bei deiner Tätigkeit ein (eher) distanzvolleres Sie angebrachter ist, als das respektvolle Du. Das kann ich mir zum Beispiel bei Mediatoren oder Anwälten vorstellen.
  • Darauf, welche Art von Kunden Du anziehen möchtest. Das wird sich unterscheiden, je nachdem, ob Du in Du- oder Sie-Form schreibst.
  • Darauf, ob Du mehr online oder offline tätig bist. Offline ist in vielen Bereichen das Sie noch sehr viel verbreiteter, wohingegen online das Du immer mehr zu finden ist.
  • Darauf, ob Du selbst der Meinung bist, dass Menschen dich oder Du sie für kompetenter halten, wenn ihr per Sie seid.

Entscheide Dich für die Ansprache, die sich für Dich stimmig anfühlt und mit der Du dich wohlfühlst! Du wirst genau das ausstrahlen. Genauso werden es deine Leser oder Interessenten es merken, wenn Du nur etwas tust, „Weil man das eben so macht.“  Sei authentisch!
Wofür hast Du dich entschieden und warum? Ich freue mich, wenn Du Deine Überlegungen mit uns teilst!

Herzliche Grüße
Simone
PS: Wenn Du Dich für das Thema Online-Trainings interessierst, dann komm doch mal auf meinem Blog www.simoneweissenbach.com |Gemeinsam vom Trainer zum Online-Trainer vorbei. Ich freue mich auf Dich! Wenn Du gleich loslegen möchtest, kannst du dir hier Deine ersten Schritte vom Trainer zum Online-Trainer (http://www.simoneweissenbach.com/gemeinsam_zum_online-trainer/) herunterladen.

Bildrechte Beitragsbild:
Pixabay CCL 888397 – Dr. Simone Weissenbach

16 Kommentare
  1. Christine
    Christine sagte:

    Liebe Simone

    Danke, auch an die Oberdorfs für die Blog Idee. Als Online und Offline tätige
    mache ich das genauso mit dem Sie & Du. Schön zu Wissen wie du das machst :)!

    Liebe Grüsse & alles Liebe an alle

    Christine Giner (www.priya-yoga.com)

    Antworten
  2. Elke
    Elke sagte:

    Ein sehr spannendes und polarisierendes Thema! Vielen Dank für diesen Artikel, liebe Simone, er kam genau zur richtigen Zeit. Erst heute früh hab ich mir – mal wieder – genau darüber Gedanken gemacht. Auf meiner Website spreche ich die Leser mit Sie an, im Blog aber per Du. Und schon seit einiger Zeit denke ich darüber nach, dass mir das nicht gefällt, weil es nicht einheitlich ist.

    Bisher konnte ich mich aber noch nicht für eine Variante entscheiden. Aber grade eben kam mir dazu eine Idee, wie ich das so umsetzen kann, dass es für mich passt. Ich bin mit dem Du lange Zeit sehr zurückhaltend gewesen, einfach weil ich so erzogen wurde. Seit ich aber viel mit Online-Marketern zu tun habe, bin ich in der Hinsicht deutlich lockerer geworden.

    Heute erst habe ich eine Mail geschrieben an jemand, die ich nicht kannte. Ich habe sie mit Du angeschrieben, mit der Erklärung dazu, dass wir in der Gruppe (um die es in der Nachricht ging) alle per Du sind und ich deshalb einfach so frei bin. Ganz ehrlich, das hätte ich mich vor einem Jahr nicht getraut.

    Wobei das bisher auch tatsächlich eine Altersfrage war. Meine Klarinettenschüler habe ich alle gebeten, mich zu duzen. Als ich mit dem Unterrichten angefangen habe, war ich 18 und das Sie nicht gewöhnt. Es kam mir albern und ich mir schrecklich alt vor. Daher blieb es mit den Schülern bis zum Schluss beim Du, auch mit über 30 noch. Und es war immer ein sehr respektvolles Du, von beiden Seiten.

    Antworten
    • Dr. Simone Weissenbach
      Dr. Simone Weissenbach sagte:

      Liebe Elke,

      ganz herzlichen Dank für deinen tollen Kommentar! Für welche Variante auf Website und Blog hast du dich denn jetzt entschieden? Wichtig ist „nur“, dass es für dich stimmig ist.

      Als ich Anfang 20 war, also schon ein paar Tage her 😉 habe ich mich im neuen Job meiner Kollegin vorgestellt und gesagt: „Hallo, ich bin Simone.“ Sie sah mich an und meinte sehr betont: „Und ich bin die FRAU Holzhauser.“ Ups. Das hat mich die nächsten Jahre erstmal geprägt und ich bin viele Jahre beim Sie geblieben. Offline war es damals und ist es auch heute einfach noch in vielen Bereichen üblicher, aber das ist ja auch okay…

      Liebe Grüße
      Simone

      Antworten
      • Elke
        Elke sagte:

        Ich werde mir in den nächsten Wochen mal ein bisschen Zeit nehmen und meine Website-Texte auf „du“ umschreiben. Dann ist es einheitlich. Wie du sagtest: Man verliert damit zwar vielleicht den einen oder anderen Kunden, aber da ist dann ohnehin die Frage, ob ich mit denen wirklich zusammenarbeiten will.

        Das ist ein bisschen wie bei meinen Kaffeetassen: Ich habe kein Kaffeeservice, sondern lauter einzelne Tassen, die nicht zusammenpassen. Wer sich daran stört, dass er bei mir aus einer VfB Stuttgart-Tasse trinken muss, der braucht nicht zu kommen – weil entweder es kommt jemand wegen mir, dann ist ihm die Tasse egal, oder es kommt jemand wegen Oberflächlichkeiten, dann ist derjenige mir egal. 😉

        Antworten
        • Dr. Simone Weissenbach
          Dr. Simone Weissenbach sagte:

          Wie ich dich bisher erlebe, passt das Du auch sehr gut zu Dir, Elke!
          Ich bin gespannt, ob Du durch die Umstellung merkliche Veränderungen haben wirst.

          Übrigens sind meine Tassen auch ganz wild durcheinander gewürfelt. An meiner Schaf-Lieblingstasse fehlt auch schon eine Ecke. Na und? 🙂

          Herzliche Grüße
          Simone

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  3. Anneli
    Anneli sagte:

    Liebe Simone, lustig, mir geht es da genauso! Wenn ich Offline Beratungen mache, Sieze ich immer. Sogar Kunden, die sehr jung sind. Ich finde es gar nicht immer schön, aber seltsamerweise hat da noch nie jemand in der Beratung nach dem Du gefragt. Online habe ich mich auch für das Du entschieden und frage bei dem ersten Gespräch, was der Kundin lieber ist. Aber auch da hatte ich schon den Wunsch nach den Sie! Mir gefällt aber die Nähe, die das Du schafft gut und werde auch weiterhin dabei bleiben.
    Viele Grüße, Anneli

    Antworten
    • Dr. Simone Weissenbach
      Dr. Simone Weissenbach sagte:

      Liebe Anneli,

      danke für deine Rückmeldung. Ich mag das Du auch sehr gerne. Eindeutiger lieber, als das Sie. Trotzdem war ich heute an der Hochschule wieder per Sie unterwegs und das ist auch okay. 🙂
      Interessant, dass Kundinnen, die dich vom Blog und in der Du-Form „kennen“, dann trotzdem persönlich das Sie bevorzugen. Das hatte ich so noch nicht. Gut, dass wir überall die Wahl haben. 🙂

      Herzliche Grüße
      Simone

      Antworten
  4. Martin Feigenwinter
    Martin Feigenwinter sagte:

    Hoi Simone

    Du oder Sie? Für mich István eigentlich klar. Im Sport hat sich das Du durchgesetzt.

    Auf meinem Blog gibt es dennoch einen Artikel in Sie Form. Der Gastartikel von Christina Wenz.

    Ich hätte es gerne gesehen, wenn Christina das Du verwendet hätte. So wegen Konsistenz etc.

    Sie fühlte sich jedoch nicht wohl dabei und sagte mir das. Ihre Kunden spricht sie als Mediatorin auch mit sie an.

    Für mich war das ok. Ein Artikel der mit Unwohlsein geschrieben wird ist eine schlechte Idee.

    Jeder weiss am besten, was gut für ihn ist. Deshalb sollte auch jeder für sich entscheiden. Nicht?

    Lieber Gruss

    Martin

    Antworten
    • Dr. Simone Weissenbach
      Dr. Simone Weissenbach sagte:

      Lieber Martin,

      ich finde es klasse, dass Du Christina die Möglichkeit gegeben hast, auf Deinem Blog in der Sie-Form zu schreiben. Ganz sicher merkt es der Leser, wenn wir uns unwohl fühlen und nicht authentisch sind.

      Ebenso bin ich sehr dankbar, dass ich hier meinen Gastartikel in der Du-Form schreiben durfte. Vermutlich wäre es Astrid-Beate auch ein klein wenig lieber gewesen, wenn ich in der Sie-Form geschrieben hätte (Konsistenz und so 😉 ), aber Sie hat mir die Wahl überlassen. Das schätze ich sehr, denn es ist ein Zeichen von Respekt.

      Herzliche Grüße
      Simone

      Antworten
  5. Christina Wenz
    Christina Wenz sagte:

    Liebe Simone, herzlichen Dank für den tollen Artikel. Ich finde, das ist ein sehr spannendes Thema :-). Auf meiner Firmenseite und meinem Blog bin ich ganz klar – Da fühlt sich nur „Sie“ richtig an, wie Du ja von Martin schon erfahren hast. Ich war ihm damals sehr dankbar, dass ich bei dieser Anrede bleiben durfte. Ziemlich unklar bin ich auf meiner Facebookgeschäftsseite. Da wähle ich meistens beide Varianten mit Schrägstrich, um Kunden und Freunde gleichermaßen anzusprechen. Ganz optimal finde ich das aber noch nicht ;-). Ich werde Deinen Artikel zum Anlass nehmen, nochmal darüber nachzudenken! Liebe Grüße, Christina

    Antworten
    • Simone Weissenbach
      Simone Weissenbach sagte:

      Liebe Christina,

      auf mich wirkst du mit deiner Kommunikation und Ansprache sehr stimmig! Übrigens hatte ich tatsächlich genau dich im Kopf, als ich geschrieben hatte, dass ich z.B. bei Mediatoren auch eher auf das Du im Online-Business verzichten würde. 😉

      Herzliche Grüße
      Simone

      Antworten
  6. Susanne Steinicke
    Susanne Steinicke sagte:

    Ein sehr spannender Artikel, liebe Simone! Bei mir raucht seit einigen Wochen der Kopf, Sie oder Du? Habe schon 2x meine Webseite angepasst. Es hängt aber auch damit zusammen, dass ich mein Business gerade neu strukturiere, und die letztendlichen Zielkunden noch nicht so scharf fixiert habe um zu wissen, wie ich diese ansprechen will und womit diese sich wohler fühlen könnten. Dieser Artikel beleuchtet jedenfalls vielfältige Facetten, das ist sehr hilfreich für mich.

    Herzliche Grüße
    Susanne

    Antworten
    • Simone Weissenbach
      Simone Weissenbach sagte:

      Liebe Susanne,

      das ist spannend, dass du die Ansprache auf deiner Seite schon zweimal geändert hast. Ich bin sicher, wenn dein Angebot für dich richtig stimmig ist, wird sich die „richtige“ Ansprache für dich automatisch ergeben.

      Herzliche Grüße
      Simone

      Antworten
  7. Hans-Jürgen Engbruch
    Hans-Jürgen Engbruch sagte:

    Ich bin über viele Jahre international für TV-Sender, wie auch für deutsche u. amerikanische Werbeagenturen aktiv gewesen – seitdem arbeite ich national im Bereich Finanzen. Wichtig ist – nach meiner Erfahrung – in welcher Kultur bewege ich mich. Europa u. USA sind sehr verschieden: so wird z.B. das amerikanische „Du“ i.d.R. anders als das deutsche verwendet/verstanden. Insofern meine ich, diese Frage situationsbedingt entschieden werden sollte. On- oder Off-Line mit „Sie“ zu beginnen, läßt die Entwicklung offen – ich kann flexibel reagieren, ohne zu irritieren. Andererseits ist dies natürlich auch eine strategische Frage.

    Antworten
  8. Ulrike Bergmann
    Ulrike Bergmann sagte:

    Liebe Simone,
    danke für diesen Artikel und die Einsichten, die Du mir damit geboten hast. Nachdem ich mich eine Zeit lang immer unwohler mit dem sie gefühlt hatte, habe ich vor einigen Wochen in einer Umfrage unter meinen Newsletter-Abonnenten auch nach der Anrede Du oder Sie gefragt. Das Ergebnis war sehr deutlich für das Du. Seither verwende ich sowohl im Block wie auch im Newsletter dass Du, während ich auf der Webseite noch nicht so weit bin. Doch es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sich auch hier auf das Du wechsle.
    Herzliche Grüße vom Chiemsee
    Ulrike

    Antworten

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